Jack Russell Terrier „Mala“ sitzt in Bochumer Fuchsbau fest: Feuerwehr gräbt Hund nach fast drei Stunden aus
Die Feuerwehr Bochum hat am Freitagabend, 9. Oktober 2026, in einem Waldgebiet im Bochumer Süden einen Jack Russell Terrier aus einem verlassenen Fuchsbau gerettet. Die Hündin „Mala“ war unverletzt, ihr Gefährte „Findus“ hatte den Bau zuvor allein verlassen.

Die Feuerwehr Bochum ist am Freitagabend, 9. Oktober 2026, gegen 19:45 Uhr zu einer ungewöhnlichen Tierrettung in ein Waldgebiet im Bochumer Süden gerufen worden. Dort waren zwei Jack Russell Terrier namens „Findus“ und „Mala“ bei einem Spaziergang in einen verlassenen Fuchsbau gelaufen. Allein fanden sie zunächst nicht wieder hinaus.
„Findus“ gelang es nach etwa einer Stunde, sich selbstständig aus dem Gangsystem zu befreien. „Mala“ blieb dagegen im Bau eingeschlossen. Bei der Erkundung zeigte sich, dass sich die Leine der Hündin offenbar im unterirdischen Wurzelbereich eines Baumes verhakt hatte. Dadurch konnte das Tier den Ausgang nicht aus eigener Kraft erreichen.
Die Einsatzkräfte verschafften sich schließlich Zugang zu dem Hund, indem sie ein rund zwei Meter tiefes Loch aushoben. Dabei kam auch spezielle Such- und Kameratechnik der Rettungshundestaffel RettungsHundeOrtungsTechnik (RHOT Bochum-Essen) zum Einsatz.
Nach fast drei Stunden war „Mala“ unverletzt aus ihrer Lage befreit. Die Einsatzkräfte übergaben sie ihrer erleichterten Besitzerin.
Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswache IV, die Löscheinheiten 14 (Eppendorf-Höntrop) und 32 (Nord) der Freiwilligen Feuerwehr, die Ausbildungseinheit der Feuerwehr Bochum sowie die Organisation RHOT Bochum-Essen.